Was passiert im September?

Im September beginnt für die Pflanzenzüchterinnen und Züchter das neue Arbeitsjahr. Die Ernteergebnisse aus dem Sommer werden ausgewertet und bilden die Grundlage für die Planung neuer Kreuzungen. Dabei werden Versuchsdaten, Ertragswerte, Bonituren und Qualitätsanalysen zusammengeführt und bewertet. Diese Ergebnisse entscheiden, mit welchen Elternlinien weitergearbeitet wird.

Parallel laufen die Vorbereitungen für die Aussaat der Wintergetreidearten wie Winterweizen, Wintergerste oder Wintertriticale. Saatgut wird sorgfältig gereinigt, in kleine Versuchsmengen abgewogen und für verschiedene Standorte etikettiert. Auch die Organisation nimmt jetzt Fahrt auf: Versandpläne werden erstellt, Feldkarten gezeichnet, Versuchsanlagen vorbereitet. In dieser Zeit entscheidet sich, welche Linien die nächste Zuchtstufe erreichen – ein Prozess, der Weitsicht und Erfahrung erfordert.

Für Züchtungsprogramme, die mehrere Generationen pro Jahr ermöglichen, beginnt zudem die Vernalisation bestimmter Linien – also die künstliche Kältebehandlung, die eine Blüte überhaupt erst ermöglicht. Die Kombination aus Datenauswertung, Planung und technischer Vorbereitung legt den Grundstein für die kommende Saison.

Eine Halle mit diversen Maschinen zur Auswertung.

Getreidezüchtung im Jahresverlauf

Nahaufnahme von Korn im unreifen Zustand

Januar

Kontrollierte Kreuzungne im Gewächshaus markieren den strategischen Beginn des Zuchtjahres.

Mann sitzt im Gewächshaus vor einem Getreidefeld, welches noch unreif ist. Er schaut sich die unreifen Körner von nahem an.

Februar

Analyse, Selektion und weltweite Saatgutverteilung beschleunigen den Zuchtfortschritt.

Getreidekulturarten befinden sich in kleinen Gefäßen auf einem Regal. Dort werden sie zu Setzlingen gezüchtet

März

Aussat, erste Bonituren und moderne Züchtungstechniken prägen den Saisonstart.

Zwei Männer hocken vor einem Getreidefeld und schauen sich eine Drohne an

April

Pflege, Schutz und frühe Selektion sichern den Erfolg der Versuche.

Diversen Menschen arbeiten auf einem Getreidefeld und decken die Blüte mit weißen Tüten ab.

Mai

Kreuzungen, Blüte und Selektion bestimmen die genetische Richtung neuer Sorten.

Ein Feld mit diversen Getreidekreuzungen und mehrere Generationen.

Juni

Bonituren, Kreuzungen und mehrere Generationen parallel sichern Zeitvorteile.

Ein Getreidefeld wird von einer blauen Maschine geerntet. Nebendran läuft eine Person und schaut mit.

Juli

Ernte, Qualitätsanalysen und präzise Hybridkreuzungen stehen im Fokus.

in durchsichtigen Behältern sprießen grüne Triebe heraus.

August

Saatgutaufbereitung und Qualitätsanalysen entscheiden über das Weiterkommen.

Eine Aussaatmaschine fährt auf einem Feld.

Oktober

Aussaat, Organisation und Gewächshausarbeit laufen parallel.

Auf einem großen Tisch stehen diverse kleine Töpfe befüllt mit Erde, woraus grüne Halme sprießen.

November

Auswertung, Wartung und Vorbereitung prägen die ruhigere Phase.

Eine Nahaufnahme auf einem Getreidefeld, wo grüne Halme sprießen, die gefroren sind.

Dezember

Strategische Planung und Wissensaustausch bereiten den nächsten Zyklus vor.

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