Presseinformation
15. Juli 2025
Prämierung bester Saatgutqualitäten
Die besten Z-Saatgut-Aufbereiter des Jahres 2024 ausgezeichnet
Auch in diesem Jahr hat der Getreidefonds Z-Saatgut e. V. (GFZS) wieder die besten Z-SaatgutAufbereiter des Vorjahres ausgezeichnet. Eine Anerkennung für fachliches Können, Sorgfalt und Engagement in der Aufbereitungspraxis. Die Übergabe der Auszeichnungen erfolgte direkt vor Ort
auf den Betrieben – in kleinem Rahmen, aber mit großer Wertschätzung für das Geleistete.
BAT Agrar GmbH & Co. KG am Standort Mehltheuer wurde als bester konventioneller Z-SaatgutAufbereiter 2024 ausgezeichnet – nach 2020 und 2021 bereits zum dritten Mal. Benedikt Endres aus Bütthard in Bayern erhielt erneut den Titel als bester ökologischer Aufbereiter – und konnte damit seinen Vorjahressieg erfolgreich verteidigen.
BAT Agrar Standort Mehltheuer: Zum dritten Mal bester konventioneller Z-Saatgut-Aufbereiter
Seit 1994 wird in Mehltheuer Z-Saatgut produziert. Jens Thiele (Produktionsleitung Saatgut) ist seit 2000 im Einsatz, Nicole Kaufmann (Teamassistenz VO-Getreide/kaufmännische Abwicklung) seit 2005 – ein eingespieltes Team mit großer Erfahrung.„Unser Ziel ist es, unsere Kunden mit qualitativ hochwertigem Z-Saatgut zu bedienen“, sagt Jens Thiele. Dabei setzt die BAT nicht nur auf modernste Aufbereitungstechnik, sondern auf ein fein
abgestimmtes Zusammenspiel vieler Faktoren. „Von engagierten Vermehrern über präzise Prozesskontrollen bis hin zum engen Austausch mit unseren weiteren Standorten in Weddingstedt, Sanitz und Wörth a. d. Isar – das alles führt zu dem hohen Qualitätsniveau, das
wir liefern“, so Thiele weiter.
Die Anforderungen an bestes Saatgut sind hoch: Homogenität, Reinheit, gute Beizqualität und Lagerfähigkeit. Um dies sicherzustellen, investiert der Standort kontinuierlich in Prozessoptimierung und profitiert vom Know-how der Zentrale in Ratzeburg. Der Erfolg basiert auf Beständigkeit und der klaren Ausrichtung auf höchste Qualität. „Unsere Werte sind Kundenzufriedenheit, Z-Saatgut auf konstant hohem Niveau und die Begeisterung für unsere Arbeit – gepaart mit der nötigen Flexibilität in einem sich wandelnden Umfeld“, ergänzt Kaufmann.
Jens Thiele und Nicole Kaufmann (BAT Agrar, Standort Mehltheuer) freuen sich über die Auszeichnung als bester
konventioneller Z-Saatgut-Aufbereiter 2024.
Benedikt Endres: Titelverteidiger unter den Öko-Aufbereitern
Auch 2024 geht die Auszeichnung für den besten ökologischen Z-Saatgut-Aufbereiter an Benedikt Endres aus Bütthard-Gützingen in Bayern. Nach seinem Erfolg im Vorjahr bestätigt er eindrucksvoll die kontinuierlich hohe Qualität seiner Arbeit.
„Die Motivation ist seit der Auszeichnung 2023 noch weiter gestiegen – schließlich möchte man dem Titel auch gerecht werden“, so Endres. Das Ergebnis: höchste Qualität bei Getreidearten wie Weizen, Dinkel, Hafer, Gerste und Triticale sowie bei Leguminosen wie Soja, Erbse und
Ackerbohne. Die feucht-kühle Witterung stellte 2024 besondere Anforderungen an die Lagerung und Gesunderhaltung des Z-Saatguts. Endres reagierte mit vorausschauender Planung, zusätzlichen Investitionen in Lagerkapazitäten und dem Ausbau seiner Analysemöglichkeiten. „Unser Ziel ist
es, 100 % Bio in bestmöglicher Qualität zu liefern“, betont Endres.
Dass der Druck nach einer Auszeichnung steigen kann, nimmt der Betrieb sportlich. „Der Platz für neue Urkunden, Plaketten und Werkzeuge ist noch nicht voll“, sagt Endres mit einem Augenzwinkern – und unterstreicht gleichzeitig den Ernst hinter der Aussage: „Gutes Z-Saatgut ist die Basis für eine gute Ernte – gerade im Öko-Landbau. Das ist mein Beitrag zur Weiterentwicklung der Biobranche.“
Preisübergabe in Bütthard-Gützingen: Benedikt Endres (2. v. l.) erhält die Auszeichnung als bester ökologischer ZSaatgut-Aufbereiter 2024. Mit dabei: Stefan Weller (Vermarktungsgesellschaft Bio-Bauern), Dr. Jürgen Peukert (GFZS)
und Michael Konrad (Natursaaten) (v.l.n.r.)
Qualität, die überzeugt – heute und in Zukunft
„Mit dieser Auszeichnung ehren wir Aufbereiter, die durch ihre beständigen Leistungen Maßstäbe in der Saatgutqualität setzen“, so Dr. Dennis Hehnen, Geschäftsführer beim GFZS.
Bewertet werden neben aktuellen Proben aus der Ernte 2024 auch Fünfjahresdurchschnitte. Entscheidende Kriterien sind hohe Keimfähigkeit, Reinheit, geringer Fremdbesatz und – bei konventionellen Betrieben – ein optimaler Beizgrad. Das Qualitätssicherungssystem für ZSaatgut (QSS-Basis) stellt über regelmäßige Probenahmen und Rückverfolgbarkeit höchsteStandards sicher.
„Die ausgezeichneten Betriebe zeigen eindrucksvoll, dass Qualität kein Zufall ist, sondern das Ergebnis von Know-how, Engagement und einer klaren Haltung zur Saatgutproduktion“, so Hehnen. Denn gesundes Saatgut bildet die Basis für einen guten Start in die Vegetation.
Getreidefonds Z-Saatgut e. V. (GFZS)
Der Getreidefonds Z-Saatgut e. V. (GFZS) ist eine Initiative der in Deutschland aktiven Getreidezüchter in Zusammenarbeit mit der Saatgutbranche. Ziel des GFZS ist die Qualitätssicherung und -förderung von zertifiziertem Getreidesaatgut sowie die Steigerung des Saatgutwechsels. Zudem informiert der GFZS Landwirte, Handel, Beratung und Interessierte zu den vielfältigen Vorzügen von Z-Saatgut.
Kontakt:
Jennifer Nickel (M.Sc.agr.)
Getreidefonds Z-Saatgut e. V.
Kaufmannstraße 71–73
53115 Bonn
Telefon: +49 228 98581-287
E-Mail: jennifer.nickel@z-saatgut.de