Was passiert im November?

Der November bringt eine kurze Atempause auf den Feldern, doch in den Zuchtstationen geht die Arbeit weiter. Jetzt steht die Nachbereitung im Mittelpunkt: Maschinen werden gewartet, Versuchsdaten aufbereitet und die komplette Saison rückblickend analysiert. Was hat funktioniert? Wo gab es witterungsbedingte Ausfälle? Welche Linien zeigen über mehrere Jahre hinweg stabile Leistungen?

Gleichzeitig beginnt im Gewächshaus bereits die Anzucht der nächsten Generation – etwa von Spenderpflanzen für die doppelhaploide Produktion oder für neue Kreuzungskombinationen. Diese frühe Arbeit im warmen Innenbereich ist essenziell, um Zuchtprogramme zeitlich zu straffen. Auch das sogenannte „Topfen“ – also das Umtopfen junger Pflanzen in größere Gefäße – gehört zu den regelmäßigen Aufgaben in dieser Phase

Zudem werden Sortenzulassungen vorbereitet, Versuchsanmeldungen geschrieben und Fachveranstaltungen geplant. Der November steht also ganz im Zeichen der Reflexion und Vorbereitung: auswerten, verbessern, weiterentwickeln.

Auf einem großen Tisch stehen diverse kleine Töpfe befüllt mit Erde, woraus grüne Halme sprießen.

Getreidezüchtung im Jahresverlauf

Nahaufnahme von Korn im unreifen Zustand

Januar

Kontrollierte Kreuzungen im Gewächshaus markieren den strategischen Beginn des Zuchtjahres.

Mann sitzt im Gewächshaus vor einem Getreidefeld, welches noch unreif ist. Er schaut sich die unreifen Körner von nahem an.

Februar

Analyse, Selektion und weltweite Saatgutverteilung beschleunigen den Zuchtfortschritt.

Getreidekulturarten befinden sich in kleinen Gefäßen auf einem Regal. Dort werden sie zu Setzlingen gezüchtet

März

Aussat, erste Bonituren und moderne Züchtungstechniken prägen den Saisonstart.

Zwei Männer hocken vor einem Getreidefeld und schauen sich eine Drohne an

April

Pflege, Schutz und frühe Selektion sichern den Erfolg der Versuche.

Diversen Menschen arbeiten auf einem Getreidefeld und decken die Blüte mit weißen Tüten ab.

Mai

Kreuzungen, Blüte und Selektion bestimmen die genetische Richtung neuer Sorten.

Ein Feld mit diversen Getreidekreuzungen und mehrere Generationen.

Juni

Bonituren, Kreuzungen und mehrere Generationen parallel sichern Zeitvorteile.

Ein Getreidefeld wird von einer blauen Maschine geerntet. Nebendran läuft eine Person und schaut mit.

Juli

Ernte, Qualitätsanalysen und präzise Hybridkreuzungen stehen im Fokus.

in durchsichtigen Behältern sprießen grüne Triebe heraus.

August

Saatgutaufbereitung und Qualitätsanalysen entscheiden über das Weiterkommen.

Eine Halle mit diversen Maschinen zur Auswertung.

September

Datenauswertung und Planung bestimmen den Start ins neue Zuchtjahr.

Eine Aussaatmaschine fährt auf einem Feld.

Oktober

Aussaat, Organisation und Gewächshausarbeit laufen parallel.

Eine Nahaufnahme auf einem Getreidefeld, wo grüne Halme sprießen, die gefroren sind.

Dezember

Strategische Planung und Wissensaustausch bereiten den nächsten Zyklus vor.

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