Was passiert im März?

Im März erwacht das Zuchtjahr sichtbar zum Leben. Auf den Feldern beginnt die Frühjahrsaussaat von Sommergerste und Sommerhafer. Jede Parzelle steht für eine Linie, deren Entwicklung nun genau beobachtet wird.

Im Labor und in der Klimakammer erfolgt parallel die Vernalisation von Winterlinien, die später ins Gewächshaus überführt werden. Hier werden auch Mikrosporen isoliert und auf Nährmedien gebracht – der erste Schritt zur Gewinnung doppelhaploider Pflanzen. Diese Pflanzen besitzen rein homozygote Gene, wodurch gewünschte Eigenschaften sofort stabil vorliegen. Das verkürzt die Zuchtzeit erheblich und erlaubt eine präzisere Auswahl leistungsfähiger Linien.

Die ersten Bonituren im Freiland beginnen: Wuchsstärke, Auflaufverhalten, Vitalität. Schon kleinste Beobachtungen und Auffälligkeiten jetzt liefern oft entscheidende Hinweise für die spätere Selektion.

Getreidekulturarten befinden sich in kleinen Gefäßen auf einem Regal. Dort werden sie zu Setzlingen gezüchtet

Getreidezüchtung im Jahresverlauf

Nahaufnahme von Korn im unreifen Zustand

Januar

Kontrollierte Kreuzungen im Gewächshaus markieren den strategischen Beginn des Zuchtjahres.

Mann sitzt im Gewächshaus vor einem Getreidefeld, welches noch unreif ist. Er schaut sich die unreifen Körner von nahem an.

Februar

Analyse, Selektion und weltweite Saatgutverteilung beschleunigen den Zuchtfortschritt.

Zwei Männer hocken vor einem Getreidefeld und schauen sich eine Drohne an

April

Pflege, Schutz und frühe Selektion sichern den Erfolg der Versuche.

Diversen Menschen arbeiten auf einem Getreidefeld und decken die Blüte mit weißen Tüten ab.

Mai

Kreuzungen, Blüte und Selektion bestimmen die genetische Richtung neuer Sorten.

Ein Feld mit diversen Getreidekreuzungen und mehrere Generationen.

Juni

Bonituren, Kreuzungen und mehrere Generationen parallel sichern Zeitvorteile.

Ein Getreidefeld wird von einer blauen Maschine geerntet. Nebendran läuft eine Person und schaut mit.

Juli

Ernte, Qualitätsanalysen und präzise Hybridkreuzungen stehen im Fokus.

in durchsichtigen Behältern sprießen grüne Triebe heraus.

August

Saatgutaufbereitung und Qualitätsanalysen entscheiden über das Weiterkommen.

Eine Halle mit diversen Maschinen zur Auswertung.

September

Datenauswertung und Planung bestimmen den Start ins neue Zuchtjahr.

Eine Aussaatmaschine fährt auf einem Feld.

Oktober

Aussaat, Organisation und Gewächshausarbeit laufen parallel.

Auf einem großen Tisch stehen diverse kleine Töpfe befüllt mit Erde, woraus grüne Halme sprießen.

November

Auswertung, Wartung und Vorbereitung prägen die ruhigere Phase.

Eine Nahaufnahme auf einem Getreidefeld, wo grüne Halme sprießen, die gefroren sind.

Dezember

Strategische Planung und Wissensaustausch bereiten den nächsten Zyklus vor.

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