Was passiert im Juli?

Der Juli markiert den Beginn der Erntezeit – und ist zugleich ein besonders datenintensiver Monat. Viele Getreidearten erreichen jetzt ihre volle Reife. In den Versuchsparzellen erfolgt die Ernte häufig per Hand oder mit Parzellenmähdreschern, um jede Zuchtlinie separat auszuwerten. Dabei geht es nicht nur um den Kornertrag, sondern auch um wichtige Qualitätsparameter wie Hektolitergewicht, Fallzahl oder Korngröße.

Parallel dazu laufen auf nationalen und internationalen Prüfstandorten umfangreiche Bonituren. Dabei erfassen die Züchterinnen und Züchter Merkmale wie Standfestigkeit, Ährengesundheit oder Reifeverhalten sehr genau, selbst unter Zeitdruck und sommerlicher Hitze. Gleichzeitig beginnen im Juli die Sommerkreuzungen für Hybridverfahren, etwa bei Hybridroggen. Diese Arbeit ist besonders anspruchsvoll: Die Elternpflanzen müssen genau zum richtigen Zeitpunkt in Blüte stehen, jede Bestäubung erfolgt von Hand, und alle Kreuzungen werden sorgfältig dokumentiert. Nur durch diese präzise Organisation lassen sich die genetisch reinen Linien erzeugen, die später die Grundlage für leistungsfähige neue Sorten bilden.

Im Feld erfolgt außerdem die sogenannte Bereinigung der Parzellen: Sortenfremde Pflanzen werden entfernt, um die Reinheit der Linien zu sichern. Der Juli ist damit ein Monat intensiver Arbeit, aber auch der ersten Erfolge – sichtbare Ergebnisse eines Jahres Zuchtarbeit.

Ein Getreidefeld wird von einer blauen Maschine geerntet. Nebendran läuft eine Person und schaut mit.

Getreidezüchtung im Jahresverlauf

Nahaufnahme von Korn im unreifen Zustand

Januar

Kontrollierte Kreuzungen im Gewächshaus markieren den strategischen Beginn des Zuchtjahres.

Mann sitzt im Gewächshaus vor einem Getreidefeld, welches noch unreif ist. Er schaut sich die unreifen Körner von nahem an.

Februar

Analyse, Selektion und weltweite Saatgutverteilung beschleunigen den Zuchtfortschritt.

Getreidekulturarten befinden sich in kleinen Gefäßen auf einem Regal. Dort werden sie zu Setzlingen gezüchtet

März

Aussat, erste Bonituren und moderne Züchtungstechniken prägen den Saisonstart.

Zwei Männer hocken vor einem Getreidefeld und schauen sich eine Drohne an

April

Pflege, Schutz und frühe Selektion sichern den Erfolg der Versuche.

Diversen Menschen arbeiten auf einem Getreidefeld und decken die Blüte mit weißen Tüten ab.

Mai

Kreuzungen, Blüte und Selektion bestimmen die genetische Richtung neuer Sorten.

Ein Feld mit diversen Getreidekreuzungen und mehrere Generationen.

Juni

Bonituren, Kreuzungen und mehrere Generationen parallel sichern Zeitvorteile.

in durchsichtigen Behältern sprießen grüne Triebe heraus.

August

Saatgutaufbereitung und Qualitätsanalysen entscheiden über das Weiterkommen.

Eine Halle mit diversen Maschinen zur Auswertung.

September

Datenauswertung und Planung bestimmen den Start ins neue Zuchtjahr.

Eine Aussaatmaschine fährt auf einem Feld.

Oktober

Aussaat, Organisation und Gewächshausarbeit laufen parallel.

Auf einem großen Tisch stehen diverse kleine Töpfe befüllt mit Erde, woraus grüne Halme sprießen.

November

Auswertung, Wartung und Vorbereitung prägen die ruhigere Phase.

Eine Nahaufnahme auf einem Getreidefeld, wo grüne Halme sprießen, die gefroren sind.

Dezember

Strategische Planung und Wissensaustausch bereiten den nächsten Zyklus vor.

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