Saatgutproduktion in der Praxis: Erfolgreiche Betriebe im Porträt

Unsere Fachartikel bieten einen einzigartigen Einblick in die Praxis der Saatgutproduktion in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen authentische Betriebsreportagen von landwirtschaftlichen Betrieben, die sich auf die Vermehrung von Getreide sowie die professionelle Aufbereitung von Saatgut spezialisiert haben – sei es Z-Saatgut, Vorstufen- oder Basissaatgut. Ziel ist es, die Menschen hinter den Betrieben sichtbar zu machen und gleichzeitig wertvolles Praxiswissen weiterzugeben.

Jeder Betrieb hat seine eigene Philosophie, seine individuellen Abläufe und Erfolgsstrategien. Genau diese Vielfalt greifen unsere Reportagen auf. Landwirtinnen und Landwirte berichten aus erster Hand, was ihren Betrieb auszeichnet, wie sie Herausforderungen meistern und welche Maßnahmen sie ergreifen, um dauerhaft eine hohe Saatgutqualität sicherzustellen. Dabei spielen sowohl ackerbauliche Aspekte als auch technische Lösungen eine entscheidende Rolle.

So zeigen viele Betriebe, wie wichtig eine durchdachte Fruchtfolge ist – etwa durch weite Fruchtfolgen oder den gezielten Wechsel zwischen Sommerungen und Winterungen. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, den Beikrautdruck zu reduzieren und die Sortenreinheit im Bestand zu sichern. Ebenso geben unsere Fachartikel Einblicke in die Aufbereitungstechnik: Moderne Anlagen, die das Getreide besonders schonend transportieren, helfen dabei, Bruchkorn zu vermeiden und die Keimfähigkeit zu erhalten. Ergänzend setzen viele Betriebe Farbsortierer ein – spezielle Maschinen, die durch optische Erkennung Fremdkörner oder schadhafte Bestandteile wie Mutterkorn aussortieren. So wird die Sortenreinheit weiter gesichert und die Qualität des Saatguts zusätzlich erhöht.

Auch während der Ernte kommt es auf Präzision an. Die sortenreine Lagerung sowie die gründliche Reinigung des Mähdreschers vor jedem Sortenwechsel sind entscheidende Faktoren, um Vermischungen zu verhindern und höchste Qualitätsstandards einzuhalten. Unsere Reportagen zeigen praxisnah, wie diese Prozesse im Alltag umgesetzt werden.

Ein besonderes Highlight sind Berichte über die jährlich prämierten besten Aufbereiter. Dabei wird zwischen konventionellen und ökologischen Betrieben unterschieden. Mit dieser Auszeichnung ehren wir Unternehmen, die durch ihre kontinuierlich hohen Leistungen Maßstäbe in der Saatgutqualität setzen und als Vorbilder für die Branche gelten.

Entdecken Sie jetzt unsere Fachartikel und profitieren Sie von wertvollen Praxistipps, innovativen Ansätzen und echten Erfolgsgeschichten aus der Saatgutproduktion in ganz Deutschland.

Unsere Fachartikel

Haus, dass von Feldern umgeben ist.

Alte Getreidekrankheiten im Visier

Was passiert, wenn eine unsichtbare Pflanzenkrankheit ganze Ernten unbrauchbar macht – und es keinen wirksamen Schutz gibt? Die Diskussionen um einen Verzicht auf fungizide Beizen rückt systemisch wachsende Brandkrankheiten wie Stein- und Flugbrand wieder in den Fokus – genau wie die seit 2024 geltenden, deutlich strengeren Grenzwerte das Mutterkorn wieder zum Thema machen.

Ein Mann mit schwarzer Jacke, der vor einem Behältnis mit Getreide steht.

Z-Saatgutvermehrung und -aufbereitung aus Leidenschaft am Eifelrand

Seit den 1960er-Jahren ist der Name Becker in Kreuzau untrennbar mit der Saatgutwirtschaft verbunden. Was vor über 60 Jahren begann, führen Dietmar und Klarissa Becker heute in dritter Generation mit derselben Sorgfalt und einem klaren Ziel fort: Bestes Z-Saatgut zu erzeugen, das den Grundstein für den Erfolg anderer landwirtschaftlicher Betriebe legt.

Haus, dass von Feldern umgeben ist.

Präzision vom Feld bis zum Sack

Saatgutvermehrung und -aufbereitung in der Praxis. Seit mehr als 370 Jahren ist der Hof der Familie Schweiger in Feldkirchen bei Freising in Familienbesitz.

Ein Mann mit schwarzer Jacke, der vor einem Behältnis mit Getreide steht.

Qualität von Anfang an

Ökologisches Z-Saatgut. Benedikt Endres wurde als bester ökologischer Z-Saatgut-Aufbereiter 2023 vom Getreidefonds Z-Saatgut e. V. ausgezeichnet – eine Anerkennung, die den herausragenden Einsatz und die Innovationskraft seines Betriebes widerspiegelt.

Ein Haus, dass von vielen Feldern umgeben ist.

Akribische Planung und strenge Kontrolle

Die Vermehrung und Aufbereitung von Saatgut ist ein aufwendiger Prozess. Die Reinsdorfer Agrargenossenschaft aus Sachsen gibt Einblicke in die verantwortungsvolle Arbeit.

Haus, dass von Feldern umgeben ist.

Die Kunst der Saatgutvermehrung: Z-Saatgut-Vermehrer und -Aufbereiter zieht Bilanz

2023 war ein Jahr der Extreme – das kalte und nasse Frühjahr verzögerte die Aussaat, durch die Frühsommertrockenheit gerieten u. a. die Sommerungen unter Trockenstress, und der verregnete Juli/August sorgte für wochenlange Druschpausen und ließ einige Bestände ins Lager gehen. Vor allem die Flächen im Norden und Westen Deutschlands waren von Auswuchs betroffen.

Ein Mann mit schwarzer Jacke, der vor einem Behältnis mit Getreide steht.

Beim Öko-Z-Saatgut gibt es keine Kompromisse

Bio boomt, und das nicht nur beim Verbraucher. Auch viele Landwirte schließen sich diesem Trend an und stellen ihre Betriebe auf ökologischen Landbau um. Diese Entwicklung hat für alle Prozessbeteiligten weitreichende Konsequenzen. Das fängt schon bei der Bereitstellung von hochwertigem Öko-Z-Saatgut an. Das ist keine leichte Aufgabe, denn die Qualitätsansprüche sind gegenüber konventionellem Saatgut nochmals höher. Ein Beispiel aus Norddeutschland.

Ein Haus, dass von vielen Feldern umgeben ist.

Saatgut aus dem Norden

Ein Betriebsporträt der BIOTOPP 4/21
Astrid und Jörg Hansen bewirtschaften ihren rund 280 Hektar großen Hof dort, wo andere Urlaub machen: nahe Grömitz, unweit der Ostseeküste. Sie ackern schon lange viehlos und sind auf die Erzeugung von Saatgut spezialisiert.

Zwei Personen vor einem Traktor

Hand in Hand effizient und nachhaltig arbeiten

Wer einen Ackerbaubetrieb bewirtschaftet und zusätzlich noch außerlandwirtschaftlich tätig ist, muss mit dem Faktor Zeit haushalten. Hier kommt es auf höchste Effizienz an, die pflanzenbauliche Erfordernisse berücksichtigt, aber auch auf gesellschaftliche Erwartungen eingeht. Behilflich sind eine Top-Technik und zuverlässige Betriebsmittel. Am Ende steht dann die Erkenntnis, dass Effizienz nicht nur für Schlagkraft, sondern auch für Nachhaltigkeit steht.

Ein Mann zeigt auf ein Feld

Weniger ist manchmal mehr

Wer Alternativen zur konventionellen Landwirtschaft sucht, der reinen ökologischen Lehre aber nicht folgen kann, für den mag die Hybridlandwirtschaft ein Weg sein. „Das Beste aus zwei Welten“, nennt das der Ackerbauer des Jahres 2020, Stefan Leichenauer, den eine ganz persönliche Geschichte zum Umdenken brachte. Die Kombination aus heute Bewährtem und altem Wissen in neuem Gewand bringen ihm gute Ernten. Und dank regionaler Vermarktung rechnet sich das Ganze.

Ein Haus, dass von vielen Feldern umgeben ist.

Neue Wege auf bewährtem Fundament

Mit gerade einmal 34 Jahren darf sich Phillip Krainbring „Ackerbauer des Jahres“ nennen. Als experimentierfreudiger Praktiker und engagierter Öffentlichkeitsarbeiter hat er klare Vorstellungen davon, wie er den künftigen Herausforderungen begegnen will.

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Anmeldung zum Webinar 28.01.2026

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