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Innovationen bereichern die Saatgutbranche

Saatgutinnovationspreis 2026: Sieger und Shortlist-Platzierte zeigen zukunftsweisende Technologien für die Saatgutwirtschaft auf den DLG-Feldtagen

Die DLG hatte die Landwirte im Vorfeld der Feldtage 2026 ermuntert, nach Bernburg zu kommen, um die Zukunft des Pflanzenbaus aus neuen Blickwinkeln zu diskutieren. In diesem Sinne hatte der Getreidefonds Z-Saatgut e. V. (GFZS) ein hervorragendes Umfeld gewählt, um zukunftsweisende und marktfähige Entwicklungen von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups vorzustellen und mit dem neuen Saatgutinnovationspreis auszuzeichnen. Der GFZS hat die Geschäftsführer der drei prämierten Preisträger – Jens Varnskühler von der seedalive GmbH, Jean-Pascal Lutze von der NoMaze GmbH und Dr. Johannes Wolff von der phenoLytics GmbH – befragt, mit welchen Technologien sie die Saatgutwirtschaft verändern wollen.

 

Herr Varnskühler, Ihr Unternehmen seedalive wurde auf den DLG-Feldtagen 2026 als Gesamtsieger mit dem Saatgutinnovationspreis ausgezeichnet. Was macht Ihre Technologie so besonders?

„Mit unserem KI-gestützten Keimfähigkeitsschnelltest können wir die Qualität von Saatgut innerhalb von nur drei bis vier Stunden zuverlässig bestimmen. Herkömmliche Verfahren nach dem ISTA-Standard benötigen je nach Kulturart zwischen sieben und 28 Tagen. Damit schaffen wir eine völlig neue Geschwindigkeit in der Saatgutanalytik und ermöglichen deutlich schnellere Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette“.

Wie funktioniert der Schnelltest?

„Die Samen werden für etwa vier Stunden unter kontrollierten Bedingungen mit einer speziellen Lösung in Kontakt gebracht. Je nach Vitalität der Samen verändert sich die Farbe dieser Lösung. Diese Farbveränderungen stehen in direktem Zusammenhang mit der Keimfähigkeit. Anschließend werden die Ergebnisse mit unserer eigens entwickelten KI-Technologie ausgewertet. So erhalten wir präzise Prognosen zur Keimfähigkeit, Keimgeschwindigkeit, Vitalität sowie zu möglichen Fehlentwicklungen der Samen.“

Welche zusätzlichen Informationen liefert die Technologie?

„Neben der reinen Keimfähigkeit können wir auch Aussagen über die Dormanz, also die Keimruhe, treffen. Darüber hinaus lassen sich Anomalien der Samen erkennen. Besonders interessant ist auch die Möglichkeit, frühzeitig Fusarium-Infektionen beispielsweise bei Weizenproben zu identifizieren.“

Welche Vorteile bietet das Verfahren gegenüber herkömmlichen Methoden?

„Wir sparen rund 99 Prozent an Zeit und Energie ein und steigern die Effizienz um das 84-Fache. Das bedeutet für unsere Kunden deutlich schnellere Entscheidungen, geringere Kosten und mehr Flexibilität – gerade in der Hochsaison, wenn jede Stunde zählt.“

Für welche Kulturen ist der Schnelltest bereits verfügbar?

„Unsere Technologie ist bereits für zahlreiche Kulturarten einsatzbereit. Dazu gehören sämtliche Getreidearten von Braugerste bis Weizen, verschiedene Gemüsearten wie Kohl oder Zwiebel, Ölsaaten wie Raps, Ölrettich und Senf sowie Leguminosen wie Bohne, Erbse und Sojabohne.“

Wer profitiert besonders von dem Schnelltest?

„Eigentlich die gesamte Branche. Saatgutproduzenten können Lieferungen und Aufbereitungsaufträge bereits am Tag der Analyse freigeben. Dadurch verbessern sich Planungssicherheit und Vermarktungsmöglichkeiten erheblich. Gleichzeitig sinken Logistik- und Lagerkosten“.

Welche Vorteile ergeben sich für Pflanzenzüchter, Mälzer und Händler?

„Züchter können ihre Züchtungszyklen beschleunigen, weil sie deutlich schneller belastbare Ergebnisse erhalten. Zudem schaffen die präzisen Prognosen zur Keimgeschwindigkeit und Vitalität eine bessere Grundlage für züchterische Entscheidungen.

Mälzer erhalten bereits nach wenigen Stunden wichtige Informationen zur Keimenergie, Wasserempfindlichkeit und Keimfähigkeit der Ware – selbst kurz nach der Ernte. Händler profitieren von einer höheren Transparenz bei Wareneingangsprüfungen oder bei überlagerter Ware und können ihren Kunden eine verlässliche Qualitätsgarantie bieten“.

Bieten Sie die Analysen ausschließlich als Dienstleistung an?

„Nein. Unsere Kunden können zwischen einem Serviceangebot und einem flexiblen Vor-Ort-Kit wählen. Unternehmen mit einem hohen Probenaufkommen können die Qualitätsbestimmung selbst durchführen, während Kunden mit geringeren Mengen unseren Analyseservice nutzen können.“

Welches Ziel verfolgt seedalive mit dieser Innovation?

„Wir wollen in den nächsten Jahren weltweit skalieren und der neue globale Goldstandard für die Beurteilung von Saatgutqualität werden. Die Voraussetzungen dafür sind geschaffen: unsere seedalive Technologie ist in den wichtigsten Agrarländern patenrechtlich geschützt.“

Zitat:

„Wir ermöglichen es Unternehmen nun, innerhalb weniger Stunden belastbare Qualitätsentscheidungen zu treffen – schneller, ressourcenschonender und deutlich flexibler.“
Jens Varnskühler, seedalive GmbH

Indikatorlösung

Nach einer mehrstündigen Inkubation der Samen mit einer Indikatorlösung werden vitalitätsabhängige Farbveränderungen erfasst und mittels KI-gestützter Bildanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse ermöglichen Prognosen zur Keimfähigkeit, Keimgeschwindigkeit, Vitalität und zu potenziellen Fehlentwicklungen.

Jens Varnskühler und Prof. Dr. Klaus Mummenhoff (v.l.n.r.)

Im Jahr 2021 gründeten der Diplom-Biologe Jens Varnskühler und Prof. Dr. Klaus Mummenhoff das Spin-off seedalive. Hervorgegangen aus einem Forschungsprojekt, wurde das Verfahren anschließend zur Anwendung in der Saatgutanalytik weiterentwickelt.

Herr Lutze, die NoMaze GmbH hat sich als innovatives Agrar-Tech-Unternehmen einen Namen gemacht. Woran arbeiten Sie genau?

„Wir entwickeln eine KI-gestützte Softwareplattform für Pflanzenzüchter. Mit unserer SaaS-Lösung können wir die Leistung von Hybridlinien unter unterschiedlichen Umweltbedingungen präzise vorhersagen. Damit helfen wir Züchtungsunternehmen, fundiertere Entscheidungen zu treffen und den genetischen Fortschritt deutlich zu beschleunigen.

Warum ist das für die Pflanzenzüchtung so wichtig?

„Eine der zentralen Herausforderungen in der Pflanzenzüchtung besteht darin, vorherzusagen, welche Sorte unter welchen Umweltbedingungen die beste Leistung erbringt. Diese Leistung hängt von komplexen Wechselwirkungen zwischen Genetik und Umwelt ab – den sogenannten Genotyp-Umwelt-Interaktionen. Die bisher etablierten Vorhersagemodelle können diese Zusammenhänge nur eingeschränkt erfassen“.

Die NoMaze-Plattform kombiniert Datenvisualisierung (SmartPlot) mit KI-gestützten Vorhersagen der Sortenleistung (TraitLens).

Die Plattform — SmartPlot & TraitLens

Die NoMaze-Plattform kombiniert Datenvisualisierung (SmartPlot) mit KI-gestützten Vorhersagen der Sortenleistung (TraitLens).

Jean-Pascal Lutze, Mitgründer von NoMaze. Der Robotik- und KI-Spezialist war zuvor als Ingenieur beim DLR tätig und ist Autor mehrerer wissenschaftlicher Publikationen sowie Mitinhaber von Patenten.

Jean-Pascal Lutze

Jean-Pascal Lutze, Mitgründer von NoMaze. Der Robotik- und KI-Spezialist war zuvor als Ingenieur beim DLR tätig und ist Autor mehrerer wissenschaftlicher Publikationen sowie Mitinhaber von Patenten.

Wie wurde dieses Problem bislang gelöst?

„Züchtungsunternehmen haben traditionell versucht, die Schwächen der Modelle durch umfangreiche Feldversuche auszugleichen. Dafür werden über viele Jahre hinweg zahlreiche Versuche an unterschiedlichen Standorten durchgeführt. Diese Selektionszyklen dauern oft acht bis zwölf Jahre und verursachen Kosten in Millionenhöhe pro Jahr und Unternehmen“.

Fehlen den Unternehmen dafür die notwendigen Daten?

„Interessanterweise nicht. Die entscheidenden Daten – genomische, phänotypische und ökologische Informationen – sind häufig bereits vorhanden. Was bislang fehlte, waren geeignete Modelle, die diese Daten in ihrer gesamten Komplexität verarbeiten und daraus verlässliche Empfehlungen ableiten können.“

Und genau hier setzt Ihre Technologie an?

„Ja. Das Herzstück unserer Plattform ist ein Deep-Learning-Modell, also eine moderne Form der Künstlichen Intelligenz. Diese Technologie ist in der Lage, komplexe Muster in sehr großen Datenmengen zu erkennen und daraus zu lernen. Dadurch können wir deutlich präzisere Vorhersagen über die Sortenleistung in unterschiedlichen Umwelten treffen.

Welche Vorteile ergeben sich daraus für die Pflanzenzüchtung?

„Unsere Technologie ermöglicht kürzere Selektionszyklen und reduziert den Aufwand für Feldtests. Gleichzeitig steigern wir den genetischen Fortschritt messbar. In unseren Analysen übertrifft unser Modell den bisherigen Branchenstandard GBLUP deutlich und erzielt eine Verbesserung des genetischen Fortschritts“.

Welche Bedeutung hat das mit Blick auf die globalen Herausforderungen in der Landwirtschaft?

„Angesichts des Klimawandels, einer wachsenden Weltbevölkerung und steigender Anforderungen an Ertrag und Ressourceneffizienz wird die Entwicklung leistungsfähiger Sorten immer wichtiger. Unsere Technologie kann dazu beitragen, diesen Prozess zu beschleunigen und insbesondere die Züchtung klimaresistenter Sorten voranzubringen“.

Was ist Ihre Vision für die Zukunft?

„Wir wollen Züchtungsunternehmen dabei helfen, schneller bessere Entscheidungen zu treffen. Unsere Plattform macht komplexe Genotyp-Umwelt-Zusammenhänge erstmals mit moderner KI-Technologie praktisch nutzbar und eröffnet damit neue Möglichkeiten für die Pflanzenzüchtung der Zukunft.

Zitat:

„Wir wollen Züchtungsunternehmen dabei helfen, schneller bessere Entscheidungen zu treffen“.
Jean-Pascal Lutze, NoMaze GmbH

Herr Dr. Wolff, phenoLytics eröffnet mit der 3D-Röntgen-Computertomographie neue Möglichkeiten in der Saatgutanalytik. Was macht Ihre Lösung so besonders?

„Unsere Technologien liefern die Referenzdaten zur Saatgut- und Keimlingsqualität, die erforderlich sind, um Prozesse entlang der gesamten Getreide-Wertschöpfungskette zu optimieren, zu digitalisieren und miteinander zu vernetzen. Grundlage dafür sind phänotypische Messwerte auf Basis der 3D-Röntgen-Computertomographie (CT), mit denen wir die tatsächliche Biomasse von Samen und den daraus entstehenden Keimlingen objektiv messen können“.

Warum reichen nicht mehr die bisher üblichen Verfahren zur Saatgutprüfung aus?

„Bis heute werden in der Saatgutbranche vor allem die klassischen ISTA-Keim- und Reinheitstests eingesetzt. Diese Verfahren werden seit mehr als 100 Jahren angewendet und beruhen auf manuellen sowie visuellen Bewertungen. Damit sind sie schwer zu standardisieren und liefern nur Daten zur Keimfähigkeit, nicht aber zur Qualität der Keimpflanzen. Unter den zunehmend instabilen Umweltbedingungen benötigt man aber Aussagen über die tatsächliche Leistungsfähigkeit des Saatguts auf dem Feld– und dies unter verschiedenen Stressbedingungen. Eine niedrige Keimrate zeigt zwar an, dass ein Problem vorliegt, gibt aber keine Hinweise auf dessen Ursache. Zudem fehlen objektive phänotypische Daten, die fundierte Entscheidungen auf Basis belastbarer Qualitätsinformationen ermöglichen.“

Wie funktioniert Ihr Ansatz?

„Mit unseren Diagnosetechnologien können wir die Qualität und Keimfähigkeit jedes einzelnen Samens analysieren. Das phenoCheck-System scannt innerhalb weniger Minuten mehrere Hundert Samen gleichzeitig mittels 3D-CT. Dabei erfassen wir sowohl äußere als auch innere Strukturen jedes einzelnen Korns. Äußere Parameter sind z.B. das Volumen und die Abmessungen (Länge, Breite Höhe), aber auch spezifische Eigenschaften, wie z.B. die Morphologie der Bauchfalte bei Getreide. Als innere Eigenschaften messen wir das Volumen z.B. des Embryos und Endosperms, Hohlräume, Nekrosen und Dichte. Damit können wir auch das Einzelsamen- und Tausendkorngewicht oder das Hektolitergewicht sowie das Spezifische Gewicht berechnen. Auf diese Weise erhalten Anwender einen umfassenden Überblick über die Qualität einer gesamten Saatgutcharge und ihrer Homogenität“.

Welche Vorteile bietet die 3D-Röntgentechnologie gegenüber herkömmlichen Methoden?

„Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass die Analyse zerstörungsfrei erfolgt. Das Saatgut kann innerhalb kürzester Zeit vermessen, klassifiziert und bewertet werden, ohne dabei beschädigt zu werden. Gleichzeitig werden sowohl äußere als auch innere Merkmale erfasst. Dadurch entstehen direkte quantitative Daten zu der Saatgutqualität jeder Saatgutpartie während mitkonventionellen Verfahren meist nur indirekte Proxies gemessen werden.“

Sie analysieren nicht nur Samen, sondern auch die Keimlinge. Welche Informationen gewinnen Sie dabei?

„Mit unserem phenoTest stellen wir vollständige 3D-Daten zur Keimung und zum Phänotyp der Keimlinge bereit. Darüber hinaus erfassen wir die Homogenität innerhalb einer Saatgutcharge, die Keimgeschwindigkeit, die Wachstumsdynamik sowie die Triebkraft der Pflanzen. Diese Informationen ermöglichen eine deutlich präzisere Bewertung der Leistungsfähigkeit des Saatguts, beispielsweise auch unter Stressbedingungen, die wir als Wasser-, Hitze-, oder Salzstress in den Keimgefäßen simulieren können“.

Durch die Korrelation von Sameneigenschaften mit Keimlingseigenschaften können wir Vorhersagemodelle trainieren, die alleine auf Basis von kurzen Saatgutuntersuchungen eine Vorhersage der zu erwartenden Keimfähigkeit und Keimlingsqualität erlauben.

Welche Rolle spielt dabei der 3D-Sortierer phenoSort?

„Der phenoSort ergänzt die Analyse durch eine automatisierte Klassifizierung und Sortierung von Samen und Verunreinigungen in Millisekunden. Minderwertige Körner werden mithilfe von Luftdüsen unmittelbar aussortiert. Dabei erreicht das System einen Durchsatz von rund 250.000 Samen pro Minute. In Kombination mit dem phenoTest-System können wir nicht nur nach äußerer Qualität, sondern auch nach innerer Saatgutqualität und Keimfähigkeitspotentialsortieren.“

Welchen Nutzen hat das für Saatgutunternehmen und Züchter?

„Neben einer zuverlässigen Reinigung sowie Größen- und Reinheitssortierung bietet unsere Technologie einen weiteren wichtigen Vorteil: Saatgutpartien, die bisher aufgrund nicht erreichter Qualitätsgrenzwerte verworfen werden mussten, können häufig gerettet und gezielt aufbereitet werden, weil die physikalischen Begrenzungen von Sieben oder Schwerkrafttischen hier nicht gelten. Das erhöht die Ressourceneffizienz und schafft wirtschaftlichen Mehrwert.“

Wohin soll die Entwicklung künftig führen?

„Unser Ziel ist es, Prozesse in Produktion, Aufbereitung, Qualitätskontrolle und Züchtung datenbasiert miteinander zu vernetzen. Nur durch die intelligente Nutzung objektiver Qualitätsdaten lassen sich die Potenziale moderner Saatguttechnologien vollständig ausschöpfen.“

Zitat:

„Unser Ziel ist es, Prozesse in Produktion, Aufbereitung, Qualitätskontrolle und Züchtung datenbasiert miteinander zu vernetzen, um damit die Saatgutqualität nachhaltig zu optimieren und Leistungsstabilität und -steigerung im Feld zu erreichen.“
Dr. Johannes Wolff, Geschäftsführer der phenoLytics GmbH

Prinzip der automatisierten 4D-Phänotypisierung per phenoTest. Durch röntgenbasierte Zeitrafferaufnahmen und KI-basierte Vermessung liefert das System vollautomatisch objektive, reproduzierbare Daten zur morphologischen Keimlingsentwicklung im geschlossenen Container.

Automatisierte 4D-Phänotypisierung von Keimlingen

Prinzip der automatisierten 4D-Phänotypisierung per phenoTest. Durch röntgenbasierte Zeitrafferaufnahmen und KI-basierte Vermessung liefert das System vollautomatisch objektive, reproduzierbare Daten zur morphologischen Keimlingsentwicklung im geschlossenen Container.

Dr. Johannes Wolff und Dr. Antje Wolff, Gründer von phenoLytics. Die von ihnen entwickelten Technologien ermöglichen die 3D-Phänotypisierung von Saatgut, Keimlingen und Pflanzen.

Dr. Johannes Wolff und Dr. Antje Wolff

Dr. Johannes Wolff und Dr. Antje Wolff, Gründer von phenoLytics. Die von ihnen entwickelten Technologien ermöglichen die 3D-Phänotypisierung von Saatgut, Keimlingen und Pflanzen.

Fazit

Die drei ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie moderne Technologien die Saatgutwirtschaft verändern können und welches Potenzial diese Innovationen besitzen. Ausgangspunkt aller Forschungen und Bemühungen bleibt gesundes und qualitativ hochwertiges Saatgut. Z-Saatgut bildet die Grundlage für vitale Pflanzenbestände, hohe Erträge und eine nachhaltige Ernährungssicherung. Auch zukünftig muss es gelingen, die Qualität des Saatguts weiter zu steigern, denn sie bestimmt maßgeblich den gesamten Produktionsverlauf vom Feldaufgang bis zur Ertragsleistung. Die drei Preisträger haben mit ihrer Arbeit dazu einen bedeutenden Beitrag geleistet. Die neuen Technologien stärken u. a. die Prozesssicherheit in der Saatgutaufbereitung und ermöglichen deutlich flexiblere Entscheidungen in der Praxis.

Abb.: Logo Saatgutinnovationspreis

Getreidefonds Z-Saatgut e. V. (GFZS)

Der Getreidefonds Z-Saatgut e. V. (GFZS) ist eine Initiative der in Deutschland aktiven Getreidezüchter in Zusammenarbeit mit der Saatgutbranche. Ziel des GFZS ist die Qualitätssicherung und -förderung von zertifiziertem Getreidesaatgut sowie die Steigerung des Saatgutwechsels. Zudem informiert der GFZS Landwirte, Handel, Beratung und Interessierte zu den vielfältigen Vorzügen von Z-Saatgut.

Unsere Mitglieder:

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Kontakt:

Jennifer Nickel (M.Sc.agr.)
Getreidefonds Z-Saatgut e. V.
Kaufmannstraße 71–73
53115 Bonn
Telefon:+49 228 98581-287
E-Mail: jennifer.nickel@z-saatgut.de

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