Wie wird Z-Saatgut produziert?

Z-Saatgut wird in einem mehrstufigen und streng kontrollierten Verfahren produziert. Dabei ist es wichtig, dass jeder einzelne Beteiligte dieser Kette die strengen Qualitätsmaßstäbe einhält.

Züchter
Aufgabe der Züchter ist es, leistungsstarke Sorten mit optimalen Eigenschaften zu entwickeln. Zudem tragen sie mit kontinuierlicher Erhaltungszüchtung dazu bei, dass bereits zugelassene Sorten weiterhin dem ursprünglichen Sortenbild entsprechen. So werden Sortenechtheit und -reinheit bewahrt. Die Sortenechtheit ist Garant für genetisch fixierte Qualitätsmerkmale. Regelmäßige Kontrollen des Bundessortenamts (BSA) gewährleisten überdies die Homogenität und Beständigkeit der zugelassenen Sorten.

Vermehrungsbetriebe
Ausgewählte Vermehrungsbetriebe erzeugen für den Züchter aus Vorstufensaatgut sogenanntes Basissaatgut. Anschließend steuern die Vermehrungsorganisations-Firmen (VO-Firmen) die Vermehrung des Basissaatgutes und die Aufbereitung sowie den Vertrieb des Z-Saatgutes; ebenfalls unter Berücksichtigung strengster Qualitätsanforderungen.

Nur wenn die gesetzlichen Vorgaben an den Feldbestand der Vermehrungsfläche und an die Beschaffenheit des Saatgutes eingehalten werden, wird das Saatgut anerkannt und zertifiziert. 

Vertrieb
Es darf ausschließlich Zertifiziertes Saatgut in den Verkehr gebracht werden. Den Vertrieb des Z-Saatgutes übernehmen die VO-Firmen sowie der genossenschaftliche und der private Landhandel. Damit können die Getreideanbauer sicher sein, mit Z-Saatgut nur mehrfach geprüfte Spitzenqualität zu erhalten.

 

Z-Saatgut – zusammen für die Zukunft arbeiten!