Z-Saatgut sichert die Zukunft

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Z-Saatgut sichert die Zukunft

Schutz des geistigen Eigentums für erfolgreiche Pflanzenzüchtung. Artikel vom 15.03.2009

Die deutsche Getreidezüchtung bringt Spitzenleis-
tungen in Bezug auf Ertrag und Qualität neuer Sorten. Voraussetzung sind Innovationskraft und hohe Investi-
tionen – die nur durch klare Schutzrechte gesichert werden können.

Deutsche Züchter arbeiten mit großem Einsatz.

Die Pflanzenzüchtung nimmt für die Zukunft der Landwirtschaft eine Schlüsselfunktion ein. Die Hälfte des jährlichen Ertragsanstiegs von durchschnittlich einer Dezitonne pro Hektar bei Getreide ist auf züchterischen Fortschritt zurückzuführen. Neben der Ertragsent-
wicklung konzentrieren sich die Züchter beineuen Sorten auf Wider-
standsfähigkeit gegen Krankheiten, Toleranzen gegen abiotische Stressfaktoren und agronomische Eigenschaften. Heute gibt es ungefähr 350 Getreidesorten auf dem Markt, jährlich kommen unge-
fähr zehn Prozent neue Sorten hinzu.

Hohe Investitionsbereitschaft
Die Erfolge bei Ertrag und besseren Pflanzen kommen nicht von ungefähr: Die deutschen Pflanzenzüchter sind hoch innovativ. Im Branchenschnitt setzen die für Forschung und Entwicklung 17 Prozent ihres Umsatzes ein. Das ist mehr als in der anerkannt forschungsintensiven Pharmaindustrie. Für die Entwicklung einer neuen Getreidesorte müssen heute 1,5 bis 2 Millionen Euro investiert werden, vor zehn Jahren war es noch eine Million Euro.

Deutschland im Vergleich vorne
Sollen die Investitionen in die Forschung und damit die Zukunft der Ertragspotenziale in landwirtschaftlichen Kulturen gesichert werden, ist ein wirksamer Schutz des geistigen Eigentums notwendig. Denn nur über verbindlich geregelte Schutzrechte und Lizenzen lassen sich die Entwicklungskosten decken. Wo der Sortenschutz – wie in den USA – fehlt, bleibt der Züchtungsfortschritt auf der Strecke. Die Folge: In Deutschland haben sich die Weizenerträge in den ver-
gangenen 30 Jahren mehr als verdoppelt, in den USA sind sie nur
um 30 Prozent gestiegen.

Selbstbefruchter vor Problemen?
Aber auch in Deutschland befürchten einige Experten, dass sich in der Getreidezüchtung der Züchtungsfortschritt bei den Selbstbefruch-
tern abschwächenkönnte. Grund ist die nicht mehr gesicherte Refi-
nanzierung der züchterischen Arbeit. Darunter leiden die Selbstbe-
fruchter während bei den Hybridender Züchtungsfortschritt stabil ist. Mit dem Einsatz von Z-Saatgut kann der Züchtungsfortschritt für die Zukunft gesichert werden.

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Warum setzen Sie Z-Saatgut ein?

"Ich setze Z-Saatgut ein, damit ich mit neuen Sorten am Zuchtfortschritt teilhaben kann."

- Christoph Großhauser

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