Wettbewerbsfähigkeit im Fokus

Termine

19.06.-21.06.2012 in Bernburg-Strenzfeld

DLG-Feldtage

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30.08. - 02.09.2012 in Rendsburg

Norla

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31.08.-04.09.2012 in Karpfham-Rottal

Rottal-Schau

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01.12.2011

Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland

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Wettbewerbsfähigkeit im Fokus

Forschung und Züchtung konzentrieren sich auf Getreideeigenschaften, die die Praxis braucht. Artikel vom 07.07.2011

Drei gemeinschaftliche Projektbeispiele:

Backqualität bei Weizen
Die Backqualität ist eine wesentliche Eigenschaft für die Anbau-
würdigkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Qualitätsweizen. Weil direkte Backversuche sehr zeit- und kostenaufwändig sind, haben sich vier Forschungsinstitute und sechs Züchtungsunternehmen in einem dreijährigen Projekt zum Ziel gesetzt, indirekte Selektions-
merkmale auf genetischer Ebene und durch die Nahinfrarot-Spektro-
skopie (NIRS) früh zu identifizieren. Dadurch kann die Entwicklung von Qualitätsweizensorten um mehrere Jahre beschleunigt werden.

Triticale für die Ethanolproduktion
Bioethanol leistet einen wesentlichen Beitrag zur energetischen Nutzung von Getreide. Eine Arbeitsgruppe der Uni Hohenheim hat
in Kooperation mit Getreidezüchtungsunternehmen und Wirtschafts-
partnern vergleichende Studien zur Ethanolausbeute bei Weizen, Roggen und Triticale durchgeführt. Es wurden Parameter identifiziert, die eine gezielte Selektion und Sortenentwicklung erlauben. Als geeignetste Getreideart für die Ethanolproduktion stellte sich wegen geringerer Produktionskosten Triticale heraus.

Resistenz gegen Blattflecken
Blattflecken bei Gerste werden von Rhynchosporium secalis verur-
sacht und können zu erheblichen Ertragsausfällen führen. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft hat nach Resistenz-
genen geforscht, die die Widerstandsfähigkeit gegen diese Pilzkrank-
heit erhöhen, und molekulare Marker identifiziert, die die Einlagerung der neuen Resistenz in leistungsstarkes Sortenmaterial beschleu-
nigen. Neue wirksame Resistenzgene kommen der Praxis zugute, denn resistente Sorten erlauben eine nachhaltige Produktion und reduzieren den Fungizidaufwand.

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"Wie soll ich sonst an neue Sorten kommen? Und umsonst ist Nachbau nebst Reinigen und Beizen ja auch nicht."

- Andreas Schäfer

Fachartikel

Deutsches Sorten- und Saatgut-System ein Erfolgsgarant

Zusammenarbeit von Wirtschaft und Staat hat Zukunft.

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