Mit Z-Saatgut konkurrenzfähig bleiben
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Mit Z-Saatgut konkurrenzfähig bleiben
Züchtungsfortschritt garantiert weltweit beste Erträge. Artikel vom 20.08.2011
Europa ist die Region mit der wettbewerbsfähigsten
Getreideerzeugung in der Welt. Grund für diese Wett-
bewerbskraft sind Züchtungs- und Ertragsfortschritt.
Um gegenüber anderen Regionen konkurrenzfähig zu
bleiben, ist eine innovative Getreidezüchtung unver-
zichtbar. Mit dem Einsatz von Z-Saatgut sichern sich
Landwirte den aktuellen Züchtungsfortschritt und in-
vestieren zugleich in ihre eigene Zukunft.

Etwa 200.000 Landwirte in Deutschland verdienen ihr Einkommen mit
Getreideerzeugung. Ihre Arbeit ist geprägt von starkem Wettbewerb
und sich ändernden Rahmenbedingungen. An dieser Stelle leisten
Pflanzenzüchtung und Saatgutwirtschaft einen wesentlichen Beitrag
für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Getreideproduktion.
Pflanzenzüchtung ist unverzichtbare Schlüsseltechnologie
Die deutsche Pflanzenzüchtung bietet der Landwirtschaft leistungs-
fähige Sorten, um alle ackerbaulichen, wettbewerblichen und klima-
tischen Herausforderungen zu bewältigen – heute und in Zukunft.
Pflanzenzüchtung ist eine für Landwirtschaft und Agrarmärkte unver-
zichtbare Schlüsseltechnologie. Neben dem Ertrag stehen bei der
Sortenentwicklung Qualitätsmerkmale und Krankheitsresistenzen
sowie ertragsstabilisierende Faktoren im Fokus. Die Entwicklung
von Sorten ist kosten- und zeitaufwändige Spitzentechnologie.
Zwischen der ersten Kreuzung und der Marktfähigkeit einer neuen
Getreidesorte können bis zu 10 Jahre und Ausgaben von bis zu zwei
Millionen Euro liegen. Insgesamt investieren die deutschen Pflanzen-
züchtungsunternehmen rund 16 Prozent ihres Umsatzes in die For-
schung und Entwicklung neuer Sorten – so viel wie kaum eine andere
Branche.
Europa führende Weizenregion
Der Erfolg der deutschen und europäischen Züchtungsunternehmen
kommt als Züchtungsfortschritt in der Landwirtschaft an: Seit 1970
hat sich das Ertragsniveau von Winterweizen in Deutschland verdrei-
facht (siehe Grafik). Spitzenerträge lagen zuletzt bei bis zu 140 Dezi-
tonnen pro Hektar. Die europäische Getreidezüchtung steht im inter-
nationalen Vergleich auf Platz eins. In anderen wichtigen Weizenlän-
dern wie den USA, Kanada, Brasilien oder Australien konnten Durch-
schnittserträge von nicht mehr als 30 Dezitonnen pro Hektar erreicht
werden. Diese Nationen bieten wegen bisher fehlender Sortenschutz-
rechte keine wirtschaftlichen Anreize für die privaten Züchtungsunter-
nehmen.

Ohne Refinanzierung kein Züchtungsfortschritt
Aber selbst in Deutschland könnte Winterweizen in naher Zukunft
seine Wettbewerbsfähigkeit einbüßen. Bereits heute ist der Züch-
tungsfortschritt bei den selbstbefruchtenden Getreidearten geringer
als bei Hybridsorten. Der abnehmende Einsatz von Z-Saatgut führt
zu dramatisch sinkenden Erlösen aus Lizenzgebühren und verringert
die Chance zur Refinanzierung der Züchtungsanstrengungen. Da-
durch werden der züchterische Fortschritt und somit Zukunftschan-
cen im Getreideanbau inzwischen immer stärker begrenzt.
Getreideproduktion stärken
Nur ein funktionierender Verbund aus Züchtung und Saatgutproduk-
tion, der in modernste Technologien investieren kann, wird die Land-
wirtschaft auch in Zukunft mit hochwertigem Z-Saatgut leistungs-
fähiger Getreidesorten versorgen können. Der Einsatz von Z-Saatgut
in der Landwirtschaft wie auch die Entrichtung von Nachbaugebühren
bilden die Grundlage für Züchtungsfortschritt und eine konkurrenz-
fähige deutsche und europäische Getreideproduktion der Zukunft.
Warum setzen Sie Z-Saatgut ein?
"Die Verwendung von Z-Saatgut bedeutet für mich Sicherheit durch definierte und garantierte Qualitätsstandards."
- Releff Schröder
Fachartikel
Sortenspektrum weiter gewachsen.
Die Sortenvielfalt bei Getreide ist im Jahr 2008 weiter gestiegen. Insgesamt wurden 44 neue Sorten zugelassen.

