Betriebe sind hoch innovativ

Termine

19.06.-21.06.2012 in Bernburg-Strenzfeld

DLG-Feldtage

mehr Informationen

30.08. - 02.09.2012 in Rendsburg

Norla

mehr Informationen

31.08.-04.09.2012 in Karpfham-Rottal

Rottal-Schau

mehr Informationen

01.12.2011

Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland

mehr Informationen

„Betriebe sind hoch innovativ“

Interview mit Stephanie Franck, Vorstandsmitglied und Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Geistiges Eigentum“ des BDP. Artikel vom 10.03.2009

Welches sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren für die deutsche Getreidezüchtung?

In Deutschland gibt es bezogen auf die Anbaufläche weltweit die meisten Getreidezüchter. Mit der Zahl der Anbieter wird der Wett-
bewerb stärker und insgesamt steigt die Leistung. Die Betriebe sind hoch innovativ und beweg-
lich, viele sind eigentümergeführt und nahe an der Landwirtschaft dran, da oft aus ihr entstanden. Zudem existiert bei uns ein hervorragendes Prüfungs-, Zulassungs- und Versuchswesen, das neue Sorten objektiv bewertet. Deshalb wenden die Züchter vergleichsweise nur geringe Mittel für Werbung auf und reinvestieren stattdessen ihren Gewinn fast komplett in die Forschung. Ein weiterer zentraler Erfolgsfaktor ist die vorwettbewerb-
liche Gemeinschaftsforschung. Im Unterschied dazu gibt es bei-
spielsweise in den USA, wo diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, und außerdem kein effektiver Sortenschutz existiert, praktisch keine private Getreidezüchtung.

Was könnte den nachhaltigen Züchtungsforschritt bei Getreide in Zukunft gefährden?
Drei wesentliche Punkte: Sinkende Erlöse aus Lizenzgebühren, zu geringe staatliche Mittel für die vorwettbewerbliche Gemeinschafts-
forschung und falls es den Züchtervorbehalt, wonach Züchter für ihre Arbeit auf alle geschützten Sorten zugreifen dürfen, nicht mehr geben würde.

Wie kann die Refinanzierung des Züchtungsaufwands langfristig gesichert werden?
Durch effektiven Sortenschutz und sichere Lizenzeinnahmen für die Züchter.

Wer profitiert am stärksten von weiteren Züchtungserfolgen?
Ganz klar die Verbraucher – und die Landwirte, die allerdings von den Konsumgetreidepreisen abhängig sind.

Was sind die größten Herausforderungen der Züchtung?
Grundsätzlich ist die langfristige Definition von Züchtungszielen eine immer schwierigere Aufgabe, insbesondere wegen des Klima-
wandels. Zudem stehen wir vor der Generalherausforderung, bei Selbstbefruchtern weitere Leistungssteigerung zu sichern.

Für welche züchterischen Entwicklungen oder Sorteneigen-
schaften sehen Sie die besten Perspektiven?

Für den großflächigen Einsatz wird es darum gehen, hohen Ertrag mit herausragender Ertragsstabilität zu kombinieren. Daneben werden besondere Getreidequalitäten gefragt sein, die spezielle Ernährungswünsche unterstützen.

Lesen Sie hier mehr zum Thema!

Warum setzen Sie Z-Saatgut ein?

"Hohe gesicherte Erträge. Gute Rückverfolgbarkeit bei QS, Züchtungsfortschritt, Sortenvielfalt für die unterschiedlichen Anbaubedingungen. Gute Beizausstattung in entsprechender Qualität."

- Siegfried Köhler

Fachartikel

Ertragsentwicklung auf dem Prüfstand

Studie mit 90 Winterweizen-Sorten belegt positiven Einfluss des Züchtungsfortschritts.
jetzt lesen

Z-Saatgut Newsletter

jetzt kostenlos anfordern